Die Einnahmen des Staates wären unabhängig von seiner Wirtschaftskraft.

Im bestehenden System bezieht der Staat sein Geld durch Steuern. Diese zweigt er primär von der Wirtschaft und der arbeitenden Bevölkerung ab. Schwächelt die Wirtschaft, gibt es weniger Steuereinnahmen. Das bedeutet, dass auch sämtliche sozialen Ausgaben des Staates indirekt von einer florierenden Wirtschaft abhängig sind. In diesem System steht in der Finanzierungskette stets die Wirtschaft an oberster Stelle. Ohne sie sind selbst Sozialausgaben nicht finanzierbar. Schwächelt die Wirtschaft, schwächelt der Staat und damit unser gesamter Wohlstand und unser Sozialwesen. Der Staat hängt in diesem System am Tropf der Wirtschaft.

Die soziale Geldschöpfung würde diese Abhängigkeit aufheben, denn sie bietet eine Alternative zum bestehenden Steuersystem und macht den Staat damit unabhängiger von einer funktionierenden Wirtschaft. Wirtschaft und Politik wären entflochten, denn der Staat benötigte keine florierende Wirtschaft mehr um an sein Geld zu gelangen. Was in der aktuellen Realität wie ein Widerspruch in sich klingt, könnte mit Hilfe der sozialen Geldschöpfung verwirklicht werden. Der Staat könnte sich ohne Rücksicht auf die Wirtschaft unabhängiger auf seine eigentliche Aufgabe fokussieren, die Verwaltung des öffentlichen Lebens.