Auch wirtschaftlich schwache Länder verfügten über eine ausreichende Grundversorgung.

Stellen sie sich vor, die Liquidität eines Staates wäre nicht mehr an die Stärke der Wirtschaft gebunden. Dies würde ja im Umkehrschluss bedeuten, dass auch Staaten mit einer schwachen Wirtschaft stets über genügend Geld für die Aufrechterhaltung einer öffentlichen Ordnung und Infrastruktur verfügten.

Genau diese Entkopplung von Staatshaushalt und der Wirtschaftskraft ist die Grundidee der sozialen Geldschöpfung. Eine Abschaffung armer Staaten rückt damit in den Bereich des Möglichen. Im bestehenden Geld- und Wirtschaftsystem klingt dies zu schön um wahr zu sein. Bei einem Geldsystem, dass auf dem Prinzip der sozialen Geldschöpfung aufbaut, wäre dies durchaus denkbar.