Jeder Staat hätte in Zeiten des Notstandes genug Geld um sofort angemessen reagieren zu können.

Ausnahmesituationen, wie wir sie in der gegenwärtigen Pandemie erleben, könnten sich in Zukunft häufen, unter anderem auch in Folge des Klimawandels. Dazu müssen Staaten in der Lage sein schnell und unbürokratisch reagieren zu können. Sind die Kassen voll, ist dies kein Problem, aber was, wenn ein Staat nicht genügend Geld auf der Seite hat? Und sollten sich solche Ausnahmesituationen in kurzer Zeit aufeinander häufen, könnten selbst die reichsten Nationen irgendwann an ihre Grenze stoßen.

Durch die soziale Geldschöpfung wäre auch in Ausnahmensituationen fehlendes Geld nicht das Problem. Gegebenenfalls könnte der Staat kurzfristige Zusatzausgaben in beliebiger Höhe durch eine anschließende Anhebung der Geldmengenanpassung in stabileren Zeiten wieder ausgleichen. Die Geldmengenapassung ist das zentrale Element der Theorie der sozialen Geldschöpfung.