Finanzielle Sicherheit wäre auch in Zeiten von Rezessionen gegeben.

Wie schnell finanziell unsichere Zeiten hereinbrechen können spüren wir gerade in diesen Tagen. Der aufgrund der Pandemie von Covid-19 ausgelöste Lockdown wird eine Rezession auslösen, deren Folgen noch nicht absehbar sind.

Und langfristig gesehen stellt immer noch der Klimawandel unsere Wirtschaft vor neue Herausforderungen. Um diesem schnell und angemessen zu begegnen - und die Zeit ist mittlerweile verdammt knapp - bräuchte man, bis zur Findung neuer, umweltverträglicher Technologien, weniger an Energieverbrauch, weniger an Mobilität, weniger an Konsum, also so etwas wie eine bewusst gesteuerte Rezession. Dies ist im Plan unserer auf Wirtschaftswachstum ausgerichteten Marktwirtschaft aber nicht vorgesehen. Bislang nicht. Im gegenwärtigen System leidet unter einer Rezession der allgemeine Wohlstand, weil diese eine Abwärtsspirale aus Arbeitslosigkeit bei gleichzeitigen verminderten Steuereinnahmen und notwendigen höheren Sozialausgaben auslöst.

In einem Geldsystem, dass auf der sozialen Geldschöpfung beruht, wäre diese Abwärtsspirale durchbrochen. Weil der Staat sein Geld nicht erst über Steuern einziehen müsste, würde er auch in wirtschaftlich unsicheren Zeiten nie zahlungsunfähig werden. Dies könnte Wirtschaftskrisen nicht verhindern, deren Folgen für die gesamte Gesellschaft aber deutlich mildern. Und außerdem stünden dem Staat nahezu unbegrenzt zusätzliche finanzielle Mittel zur Verfügung um zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen.